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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
 
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt
 
Richard F. Estermann

Unsere Augen: Ein Spiegel der Seele

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Portrait Richard Estermann

In den Augen spiegeln sich die inneren Gefühle wider, wie Liebe, Hass, Gleichgültigkeit, Glück oder Trauer
Augenkontakt oder Blickkontakt, ist ein sehr wichtiges Mittel unserer Kommunikation. Schon der Säugling sucht den Augenkontakt mit seiner Umgebung. Die Augen gelten im Volksmund als «Spiegel der Seele» und sie bestimmen zu einem grossen Teil unsere Mimik.

Die Augen verraten sehr viel und geben so über unser Innenleben Aufschluss, ob wir wollen oder nicht. Augen können lächeln und Freude ausstrahlen, durchdringend, bohrend oder zustimmend sein, - fragend, zweifelnd oder ablehnend wirken. Bestimmte Blicke können abschätzend sein, sie können schmerzen, verletzen und früher glaubte man sogar, sie könnten töten! Ehepaare mit schweren Eheproblemen meiden den Augenkontakt, wenn sie miteinander sprechen. Es gibt auch Paare, die sich nie direkt ansehen, - meistens um schmerzliche Erinnerungen zu vermeiden oder wenn sie etwas voreinander zu verbergen haben. Also bei Unehrlichkeit oder Täuschungsabsichten, denn die Augen lassen tief in unsere Seele blicken! In einem Restaurant kann man oft verheiratete und unverheiratete Paare gut voneinander unterscheiden.

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Setzen Sie sich Ziele!

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Portrait Richard Estermann

Wer sich selbst Ziele setzt, sollte diese klar definieren, stets darum bemüht sein sie zu erreichen und die Motivation aufrecht erhalten. Damit stehen die Erfolgschancen sehr gut.

Aus Erfahrung wissen wir: Derjenige, der ein klares Ziel vor Augen hat, erreicht mehr als jemand, der ziellos durchs Leben geht. Ziellosigkeit ist eines der grössten Übel! Sobald wir nämlich ein klar umrissenes Ziel anvisieren, setzt das Unterbewusstsein die notwendigen Energien frei, die darauf hinarbeiten. Doch vorerst müssen wir wissen, was uns wirklich wichtig ist und was wir eigentlich wollen.

Ein Ziel kann leicht, schwer, möglich oder scheinbar unmöglich sein. Dabei gilt es zu beachten, dass ein leicht erreichbares Ziel uns wenig motiviert, ein nur schwer erreichbares jedoch entmutigend auf uns wirken kann. Es ist deshalb unsere Aufgabe, die für uns richtige «Mischung» zu finden und das angestrebte Ziel auch konsequent zu verfolgen. Falls wir jedoch feststellen, dass das optimale Ziel nur zu erreichen ist wenn alles super und zu unseren Gunsten läuft, konzentrieren wir uns auf ein «Normalziel». Geben wir aber nicht so schnell auf - wir könnten es später bereuen, denn wir fühlen uns nach einer Aufgabe nicht besser! Verfolgen wir deshalb konsequent unser Ziel nach dem Motto: «Wir sind so gross oder so erfolgreich, wie das Ausmass unseres Denkens!»

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Wie funktioniert der «Carpenter- Effekt?»

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Freuen Sie sich über urchige, «lüpfige» Volksmusik im Fernsehen und können Sie dabei nicht mehr ruhig auf Ihrem Stuhl sitzen? Tanzen Sie bei einer Tanzturnier-Übertragung im Fernsehen mit oder boxen Sie auf Ihrem Stuhl als Zuschauer bei einem Boxkampf mit? Nach dem ideomotorischen Gesetz, dem «Carpenter- Effekt», werden die beobachteten Bilder - einfach gesagt - optisch auf unsere körperliche Ebene transformiert. Oder anders: Unser Körper führt die beobachteten Bewegungen ebenfalls im Mikrobereich aus, indem die dafür zuständigen Muskelfibrillen (Muskelfasern) aktiviert werden.

Bereits im Jahre 1874 formulierte der englische Arzt und Naturwissenschaftler, William Carpender, das sogenannte ideomotorische Gesetz - auch ideomotorischer Effekt genannt - welches besagt, dass bereits das Betrachten einer Bewegung diese bei uns in einem verkleinerten Massstab auslöst. Nimmt man also eine Bewegung optisch wahr, will man sie auch ausführen!

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Das unbekannte Land

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Portrait Richard Estermann

Gibt es ein Leben nach dem Tod oder ist einfach alles aus?
Haben Sie die Absicht, in ein fernes Land auszuwandern?

Wenn ja, werden Sie sich ausführlich erkundigen, wie es dort aussieht und welche Lebensbedingungen dort herrschen: Sprache, Klima, Umwelt, Natur, wirtschaftliche Aussichten, usw. Mit dem entsprechenden Wissen ausgerüstet, werden Sie dann die Reise antreten. Es ist bei uns «Seelenzeit» und in religiösen Familien gedenkt man wieder den verstorbenen Angehörigen. Unser Aufenthalt auf dieser Erde ist zeitlich begrenzt und auch wir werden einmal die Reise in ein «fernes, unbekanntes Land» antreten. Tag und Stunde sind uns unbekannt aber nichts ist sicherer auf dieser Erde, als diese Tatsache! Doch wie sieht es aus, im «unbekannten Land»? Was wissen wir eigentlich darüber? Ehrlich gesagt: Sehr wenig bis nichts!

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Das Handy gehört in die Tasche!

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Ich bin auf dem Heimweg von der Stadt. Vor mir läuft eine jüngere Frau mit einem Kinderwagen auf dem Trottoir. Mit der rechten Hand stösst sie den Wagen, mit der Linken überprüft sie ihr Handy oder Smartphone. Das Schreien ihres kleinen Kindes im Wagen ignoriert sie.

Psychologen, Ärzte und andere Fachleute sagen, dass sie schon heute bei Kindern Störungen beobachten, die auf mangelnde Aufmerksamkeit ihrer Mutter zurückzuführen sind. Denn statt sich dem Kind zuzuwenden, um mit ihm in einen verbalen oder nonverbalen Dialog zu treten, ist ihr das Handy wichtiger. Diese Situation wird von einem kleinen Kind unbewusst wahrgenommen nach dem Motto: Ich bin meiner Mutter nicht wichtig, ich bedeute ihr nicht viel. Zuwendung, Geborgenheit, Sicherheit und Liebe sind aber in dieser Lebensphase für ein Kleinkind das Wichtigste und für seine weitere Entwicklung entscheidend. Es ist wichtig, dass sich eine Mutter ihrem Kind widmet, ihm Zuwendung gibt und damit signalisiert: Ich bin immer für dich da!

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